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Luyolo

Es erfordert sehr viel Geduld und Geschick eine Skulptur aus dünnem Draht mit den eigenen Händen zu erschaffen. Dieser Herausforderung stellt sich auch Luyolo, ein aufgeweckter Junge aus der zweiten Klasse, der uns täglich in seiner überschwänglichen Art und Weise entgegenspringt und jeden mit einer großzügigen Umarmung begrüßt. Wenn er sich in der Gruppe bewegt, dann wirkt er phasenweise etwas unruhig und ungeduldig. Er durchbricht diese eigene Anspannung aber immer wieder durch ein strahlendes Lächeln, welches er uns durch den Raum hin zuwirft.

Luyolo hat eine sehr ruhige und themenzentrierte Herangehensweise in seiner künstlerischen Art. Er kann in sein Werk, in seine Arbeit, unglaublich tief eintauchen. Den Draht für das Grundgerüst der Skulptur setzte er mit einem aufmerksamen Blick zusammen. Erst wurde es zu einem runden Turm verdrahtet, dann gab Luyolo seinem Werk eine ganz neue Ausrichtung, indem er das geschaffene Drahtobjekt radikal umformte. Im Gegensatz zu seinen Gruppenmitgliedern ging er dabei ausgesprochen mutig und offen in den Prozess der Umgestaltung hinein.

Im ganzen darauffolgenden Prozess blieb Luyolo in seiner Begeisterung für das Werk und das Gestalten dessen. Zeitungspapier wurde mit Kleister beschmiert und um das Grundgerüst gewickelt. Nachdem alles ausgetrocknet war stürzten sich die Kinder in die Farben und gaben ihren Skulpturen den letzten „Schliff“. Luyolo schaute uns mit seinen offenen Augen an und strahlte vor Glück.

Geschafft!

Ausstellungsankündigung

Wir möchten an dieser Stelle unsere Ausstellung ankündigen

am 1. Juni in Deutschland angekommen blieb uns kaum Zeit zum Verweilen und Ruhen. Drei Wochen sollten uns noch bleiben. Diese sind nun schon wieder fast an uns vorbeigeflogen...

Wir möchten gerne am kommenden Sonntag, 21. Juni 2015 um 15 Uhr in die Plantage 9 in Bremen zu unserer Vernissage einladen. Ukubona - Sehen mit Hand und Herz. Wir stellen unser Projekt vor. Es wird ein bunter Mix aus orginalen Werken der Kinder (ja, manch ein Werk hat tatsächlich seinen weiten Weg bis nach Deutschland gefunden) und Fotografien geben.

Die Ausstellung wir dann vom 22. Juni bis 5. Juli 2015 in der Plantage 9 (28215 Bremen) zu sehen sein.

https://plantage9.wordpress.com/

Öffnungszeiten:

Montag - Freitag 13 - 17 Uhr

Samstag 10 - 13 Uhr

Sonntag (nur 5.7.) 10 - 13 Uhr

 

Ukubona freut sich auf jeden interessierten Menschen

Enkosi Kakuhle

LauraRoni
 

Es will noch nicht wirklich in unsere Köpfe hinein. Die Zeit hier in Kapstadt ist nun vorerst vorbei. Die Koffer und Taschen sind gepackt, nur noch wenige Stunden trennen uns von unserem Abflug. Wie konnte die Zeit am Ende so schnell vergehen? Kaum hatten wir uns umgedreht, da war auch schon eine weitere Woche vorbei und nun sind es ganze sechs Monate.

Es gibt noch keine Worte, die wiederspiegeln können, wie es uns geht. Eins aber wissen wir, der Abschied hier fällt uns sehr schwer. Der einen so vertraut, der anderen anfangs so fremd, so treffen wir uns nun in einem gemeinsamen Abschied von allem, was uns so tief ergriffen hat und ans Herz gewachsen ist.

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23.05.2015 Ausstellungstag in der Zenzeleni Waldorfschule

Lange hatten die Gruppen, die Kinder darauf gewartet. Nun war es endlich soweit, die Ausstellung stand vor der Tür. Alle waren etwas aufgeregt. Wir hatten die Idee einer Ausstellung schon ganz zu Anfang vermittelt, doch erst jetzt, so kurz davor, als wir es noch einmal sagten, realisierten es auch alle, einschließlich uns selbst. Die Reaktionen äußerten sich ganz unterschiedlich. In der zweiten Klasse z.B. saß Ntlantla da und fing plötzlich an still an vor sich hinzuzählen. Wir hatten Teacher Busi in unsere Mitte eingeladen, so dass die Kinder es in ihrer Sprache verstehen konnten, was in wenigen Tagen auf dem Gelände der Schule stattfinden sollte. Busi erklärte uns – irgendwie hatten wir es aber auch schon so wahrgenommen – dass Ntlantla seine Freunde zählen würde, die er gerne mitbringen möchte. Andere wiederum, ganz besonders in den höheren Klassen, gingen noch einmal schnell ihr Heft durch, welches sie über das ganze Projekt begleitet hatte. Es wurden Bilder ausgebessert, Bilder zu Ende gemalt. Nun würden es ja auch andere zu sehen bekommen. Die Augen aller Kinder und Jugendlichen strahlten. Der Sinnespfad war fertig, Lutho, Sive Likhona und Yonela bereit ihn zu präsentieren.

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